Hyo-Jung KANG
강효정

Erste Solistin, Semperoper Ballett Dresden (seit der Spielzeit 2025/26)
Erste Solotänzerin, Wiener Staatsballett (2021-2025)
Erste Solistin, Stuttgarter Ballett (2011-2021)

Stipendienpreisträgerin des Prix de Lausanne (2002)

Hyo-Jung Kang ist eine in Südkorea geborene Ballettkünstlerin und Erste Solistin des Semperoper Balletts Dresden. Vor ihrem Wechsel nach Dresden war sie von 2021 bis 2025 Erste Solotänzerin des Wiener Staatsballetts. Zuvor gehörte sie fast zwei Jahrzehnte dem Stuttgarter Ballett an und tanzte dort von 2011 bis 2021 als Erste Solistin.

Ihre Ausbildung begann an der Sunhwa Arts School in Seoul. Danach studierte sie an der Kirov Academy of Ballet in Washington, D.C. und schloss ihre Ausbildung an der John Cranko Schule in Stuttgart ab. 2003 trat sie in das Stuttgarter Ballett ein und durchlief die Ränge vom Eleve über das Corps de ballet, die Halbsolistin und Solistin bis zur Ernennung zur Ersten Solistin im Jahr 2011.

Hyo-Jung Kang wird für ihre Musikalität, dramatische Feinzeichnung und präzise artikulierte Bewegungssprache geschätzt. Zu ihren wichtigen Rollen gehören Tatjana und Olga in Onegin, Julia in Romeo und Julia, Odette und Odile in Schwanensee, Giselle, La Sylphide, Prinzessin Aurora in Dornröschen, Kitri in Don Quixote, Manon Lescaut in Die Kameliendame, Mary Vetsera in Mayerling, Nikiya in La Bayadere und der Sterbende Schwan.

Ihr neoklassisches und zeitgenössisches Repertoire umfasst Werke von George Balanchine, Jerome Robbins, Hans van Manen, John Neumeier, Kenneth MacMillan, Jiri Kylian, William Forsythe, Uwe Scholz, Heinz Spoerli, Martin Schläpfer und Christian Spuck.

Neben dem Stipendienpreis des Prix de Lausanne 2002 erhielt sie 2006 den Tanzpreis des Fördervereins des Stuttgarter Balletts und 2011 den Deutschen Tanzpreis Zukunft. Parallel zu ihrer Bühnenkarriere arbeitet sie als Lehrerin, Coach und Mentorin in internationalen Ausbildungsprogrammen, Workshops und Sommerintensivkursen.